Virginia Bell / David Troxel

Personzentrierte Pflege bei Demenz

Das Best-Friends-Modell für Aus- und Weiterbildung

Mit einem Geleitwort von Hans-Georg Nehen.
Aus dem Amerikanischen von Andreas Wimmer.
(Reinhardts Gerontologische Reihe; 29)

1. Auflage 2004. 307 Seiten. Mit 99 Ausbildungstools.

(978-3-497-01695-2) kt
€ [D] 34,90 / € [A] 35,90
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Wenn der vertraute Boden alltäglicher Kenntnisse und Fähigkeiten zunehmend brüchig wird, reagieren Menschen mit beginnender Demenz oft verunsichert, ängstlich, misstrauisch, depressiv oder auch zornig. Wer einen verwirrten Elternteil oder Partner pflegt, weiß, wie zermürbend und belastend die tägliche Betreuung sein kann. Rätselhafte Verhaltensweisen wie nächtliches Umherirren oder Weglaufen machen den gemeinsamen Alltag schwierig. Auch professionelle Pflegekräfte sind im hektischen Pflegealltag mit Demenzpatienten schnell am Ende ihrer Kräfte. Solange Medikamente noch nicht heilen, kann man nur mit psychosozialen Maßnahmen die Lebensqualität für Kranke und Pflegende verbessern.

Personzentrierte Pflege bei Demenz wendet sich an die Leiter stationärer und ambulanter Einrichtungen, leitende Pflegekräfte und Profis, die in der Fortbildung tätig sind. Gezeigt wird, wie man dem Pflegepersonal und ehrenamtlichen Helfern nicht nur Fachwissen, sondern auch Einblick in das Erleben Demenzkranker vermittelt. Ausbildungstools zum Aufwärmen, mit Lernspielen und Programmvorschlägen runden jedes Kapitel ab. Das Buch enthält praxisorientierte Anleitungen für Aktivitäten, Gesprächs- und Formulierungsbeispiele sowie Anregungen für mögliche Gesprächs- und Aktionsinhalte.

Der Band Richtig helfen bei Demenz wendet sich an Angehörige und Pflegende.

Das vollständige und ausführliche Inhaltsverzeichnis können Sie sich als PDF-Datei herunterladen (mit Adobe Acrobat Reader, neueste Version, zu öffnen).

Inhalt

Das Best Friends-Modell
Personal einstellen, ausbilden und entwickeln
Medizinisches Grundwissen
Wie Alzheimer erlebt wird
Bewertung und Erwartungen
Gemeinschaft erleben
Die Lebensgeschichte nutzen
Kommunikationsstrategien
Zusammensein mit Best-Friends-Aktivitäten
Angehörige als Mitglieder des Pflegeteams
Personal aufbauen und weiterbilden

Autoreninformation

Virginia Bell ist Beraterin der Alzheimer-Gesellschaft in Lexington, Kentucky.

David Troxel ist Geschäftsführer der Alzheimer-Gesellschaft in Santa Barbara, Kalifornien.

Beide verfügen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in universitären Forschungseinrichtungen, in Alzheimer-Verbänden, Tagesheimen und in der stationären Pflege.

Leseprobe

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