Johann R. Krauss

Der Abenteuerspielplatz

Planung, Gründung und pädagogische Arbeit

(»Kinder sind Kinder«; 24)

1. Auflage 2003. 131 Seiten. Zahlr. Fotos und Tab.

(978-3-497-01652-5) kt
€ [D] 9,90 / € [A] 10,20 fPr.
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

In städtischen Gebieten sind geeignete Plätze für Kinder rar, von den Höfen und Bürgersteigen der Städte sind Kinder schon lange verdrängt. Umso wichtiger ist es, Kindern und auch Jugendlichen angemessene Räume anzubieten. Der Abenteuerspielplatz stellt einen ursprünglichen elementaren Erfahrungsraum dar: mit Holz und anderen Materialien arbeiten, den Umgang mit Tieren erlernen, Erde mit den Händen und Werkzeugen bearbeiten, mit anderen Menschen Spaß haben, Projekte planen und Vorhaben aushandeln. Johann R. Krauss schöpft aus seiner jahrelangen Erfahrung auf dem Abenteuerspielplatz und hat in diesem Buch zentrale Fragen beantwortet, die sich Menschen bei der Planung eines Abenteuerspielplatzes unweigerlich stellen:

  • Was müssen wir bei der Gründung eines Vereins beachten?
  • Wie beziehen wir die Kinder und Jugendlichen ein?
  • Welche Vorschriften müssen wir beachten?
  • Wie erarbeiten wir ein Konzept, wie setzen wir es um?
Die Beispiele geben einen Einblick, wie das Leben auf einem Abenteuerspielplatz gestaltet werden kann. Ein informatives Buch, das nicht nur 60 Jahre nach der Gründung des ersten „Bauspielplatzes“ in Dänemark in die Tasche eines jeden Erlebnispädagogen gehört.

Inhalt

Spiel und Spieltheorien: Das Spiel der Tiere. Das Spiel des Menschen. Der Ernst im Spiel des Kindes. Spielen, bilden, lernen. Ausgewählte Spieltheorien

Der Abenteuerspielplatz/die Jugendfarm: Der städteplanerische Aspekt. Der pädagogische Aspekt

Einen Abenteuerspielplatz oder eine Jugendfarm gründen: Informationen sammeln und Verbündete suchen. Öffentlichkeitsarbeit. Die Kinder und Jugendlichen von Anfang an einbeziehen. Die Finanzierung sicherstellen. Gesetzliche Rahmenbedingungen umsetzen. Einen Trägerverein gründen. Den Platz in Besitz nehmen. Den Spielbetrieb eröffnen

Konzeption für einen Abenteuerspielplatz: Adresse des Spielplatzes und Anschrift des Trägers. Sozialdaten aus dem Stadtteil. Was ist ein Abenteuerspielplatz? Räume auf dem Abenteuerspielplatz. Die Mitarbeiter auf dem Spielplatz. Pädagogische Ziele und Methoden. Elternarbeit. Zusammenarbeit mit Institutionen. Öffentlichkeitsarbeit. Öffnungszeiten des Abenteuerspielplatzes

Abenteuerspielplatzpädagogik: Erwartungen an den Abenteuerspielplatzpädagogen. Garanten für erfolgreiches pädagogisches Arbeiten. Der fruchtbare Moment im Bildungsprozess

Ein Jahr auf dem Abenteuerspielplatz

Anhang: Konventionelle Spielplätze und Aktivspielplätze -- ein Kostenvergleich. Sicherheits- und Hygienevorschriften. Eine Vereinssatzung als Beispiel. Adressen von Abenteuerspielplätzen und Jugendfarmen. Literatur

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Autoreninformation

Johann R. Krauss, Heilbronn, Dipl.-Sozialarbeiter, Dipl.-Pädagoge. Von 1991--1999 auf dem Abenteuerspielplatz in Freiburg-Weingarten tätig, Mitbegründer und Initiator zweier Abenteuerspielplätze, Gründer der »Horkheimer Spielkarre« (Heilbronn).
Wenn Sie die Homepage der Kindertheatergruppe "Spielkarre" besuchen möchten, klicken Sie bitte hier

Leseprobe

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