Margarete Blank-Mathieu

Kleiner Unterschied - große Folgen?

Geschlechtsbewusste Erziehung in der Kita

(»Kinder sind Kinder«; 20)

2., aktual. Auflage 2002. 140 Seiten.

(978-3-497-01619-8) kt
€ [D] 11,90 / € [A] 12,30 fPr.
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten wissen kleine Mädchen, dass sie Mädchen sind, und Jungen wissen, dass sie eben Jungen sind. Und bis zur Einschulung haben die Kinder gelernt, welches Rollenverständnis mit ihrem Geschlecht verknüpft wird. In dieser Zeit tut sich also etwas in Sachen Geschlechtsidentität. Daher spielt auch der Kindergarten -- neben der Familie -- bei der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle.
Erzieherinnen sind gefragt, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder mit ihren unterschiedlichen Vorinformationen ihr individuelles Wissen über die Geschlechter im Kindergarten erweitern können. Das Buch lädt zu Fragen ein:

  • Welche Bilderbücher bieten Sie den Kindern in der Einrichtung an?
  • Bestärken Sie Jungen und Mädchen gleichermaßen, sowohl mit Puppen zu spielen als auch zu werken?
  • Bitten Sie die Mädchen bevorzugt beim Aufräumen um Hilfe?
  • Wie beziehen Sie die Eltern ein?

    Margarete Blank-Mathieu bietet eine Fülle von Informationen über die Entwicklung von Kindern, gibt praktische Hinweise für die Arbeit in Kindertagesstätten und zeigt, wie eine geschlechtsoffene und demokratische Erziehung im Kindergarten geleistet werden kann.
  • Inhalt

    Vorerfahrungen bis zum Eintritt in den Kindergarten: Das erste Lebensjahr. Mutter und Vater. Miterzieher Umwelt. Entwicklung der Geschlechtsidentität

    Erste Eindrücke der Erzieherin: Das Kind sehen. Dem Kind zuhören. Das Kind bei der Begegnung mit Kindern beobachten. Das Kind im Austausch mit Vater/Mutter erleben

    Beobachtungen und Aussagen von Jungen und Mädchen im Kindergarten: Kinderzeichnungen. Wahl des Spielzeugs, des Spielraums. Rollenspiele

    Geschlechtsbezogenes Lernen im Kindergarten: Die Erzieherin. Die Gleichaltrigengruppe. Bilderbücher/Geschichten. Reime/Lieder. Rollenspiele. Kleidung. Spielzeug. Medien

    Erziehungsziele in Bezug auf geschlechtsspezifisches Lernen: Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen. Individuelle Identitätsfindung. Männliche/weibliche Identitätsfindung

    Wege zum angestrebten Ziel: Selbstbeobachtung, Fremdbeobachtung, Supervision der Erzieherin. Raumgestaltung. Spielmaterial. Männliche und weibliche Identitätspersonen. Elternarbeit

    Das vollständige und ausführliche Inhaltsverzeichnis können Sie sich als PDF-Datei herunterladen (mit Adobe Acrobat Reader, neueste Version, zu öffnen).

    Autoreninformation

    Dr. Margarete Blank-Mathieu, geb. 1945, arbeitet freiberuflich in der Fort- und Weiterbildung.Nach einer Ausbildung zur Kindergärtnerin arbeitete sie zunächst in Kindertageseinrichtungen. Es folgte eine Familienphase (vier Kinder) und ein Studium des Sozialwesens und der Erziehungswissenschaften in Tübingen. Dissertation (2002) über die Entwicklung der Geschlechtsidentität bei Jungen im Vorschulalter.
    Auf die Homepage unserer Autorin kommen Sie hier.
    Außerdem empfiehlt die Autorin zum Thema: www.kindergartenpaedagogik.de. Um auf die Seite zu gelangen, klicken Sie bitte hier.